Aktuelles


31.10.2017 – 500 Jahre Reformation.

Dies ist wahrlich ein weltbewegendes Ereignis. Dieses weltbewegende Ereignis möchte auch die Kirchengemeinde Pansdorf mit einem großen
Lutherfest gebührend feiern. Das Fest beginnt um 15.00 Uhr mit einem Markt und mittelalterlichem Treiben im neuen Kirchgarten. Standbetreiber sind die Kinder aus dem Kindergarten „Kleine Raupe“. Verkauft werden regionale Waren (Kartoffeln, Eier, Honig...) von benachbarten Höfen und auch Hansfelder Käse der Vorwerker Diakonie (mit Kümmel, Basilikum oder Möhren). Diverse fair gehandelte Produkte werden angeboten vom Weltladen
der Kirchengemeinde.
Am Flohmarktstand des Kindergartens lässt sich so manches Schnäppchen machen. Auch Strickwaren, Genähtes, Gebasteltes (u.a. Kerzengläser zum Aufhängen), Karten mit schönen Texten warten auf Käufer.


Stärken kann man sich bei Kaffee, Tee, Waffeln und Kuchen, deftiger Suppe und Broten, Stockbrot oder einem zünftigen Lutherbier. Zwischendurch erfreuen die Spielleute aus Sereetz mit Musik.
Das Oldenburger Wallmuseum wird vertreten sein. Sogar ein „Wikinger“ hat seinen Besuch angesagt. Für Spiel und Spaß ist gesorgt bei Gemeinschaftsspielen, wie Würfel stapeln, Sackhüpfen, Eierlauf, Boccia und Crossboccia-Spiel oder Ringwerfen.
Die Fortbildungsakademie für Wirtschaft (FAW) stellt diverse Möbel und Spiele zur Verfügung. Mit den Kindern eine Brücke bauen oder einfach vom Paletten-Sofa aus dem Treiben zuschauen - es gibt Vieles zu bestaunen!
Am großen Playmobil Spieltisch darf das Marktfest nachgespielt werden. Im Gemeindehaus hat der Kindergarten in den vergangenen Wochen in einem großen Ensemble das Dorf und zur Kirchengemeinde gehörenden Ortschaften nachgebaut. Die Ausstellung ist auch über den Reformationstag hinaus zu bestaunen.
Um 17.30 Uhr schließen die Stände, damit die Besucher rechtzeitig ihre Plätze in der Kirche einnehmen können. Denn um 18.00 Uhr beginnt der besondere Reformationsgottesdienst, den die Projektgruppe Gottesdienst mit Pastor Hamami gestaltet. Unter dem Titel „Luther & Co“ geht es um Auswirkungen der Reformation, dargestellt an besonderen Personen und Projekten bis in die heutige Zeit. Beim gemütlichen Beisammensein klingt der Tag aus.



Unerhört – Clemens Bittlinger Pfarrer, Buchautor und vor allem Liedermacher in der Michaeliskirche in Pansdorf

 


Mit den zwölf Songs seiner neuen CD „Unerhört“ („Album der Woche“ beim
Hessischen Rundfunk) hat Liedermacher & Pfarrer Clemens Bittlinger das Ohr ganz nah am Puls der Zeit. Mal humorvoll, mal nachdenklich entlarvt der Sänger und Texter die Selbsttäuschungen einer sich immer rasanter entwickelnden digitalisierten Welt. Scheinbar mühelos werden Themen wie „facebook Freundschaften“, die Verödung unserer Innenstädte und ein gewisser „Tättoowier Wahn“ miteinander verknüpft und zu einem unerhört brisanten, aber äußerst unterhaltsamen Päckchen verschnürt. Das kommt vor allem live bei seinen Konzerten besonders gut rüber. Besonders gut sind auch die Musiker, von denen Clemens Bittlinger seit vielen Jahren begleitet wird, allen voran David Plüss an den Keyboards, David Kandert an den Percussions.


Clemens Bittlinger, Pfarrer, Buchautor, ist vor allem eines: Liedermacher. Über 3.000 Konzerte in den vergangenen drei Jahrzehnten, 33 veröffentlichte CDs mit einer Gesamtauflage von rund 300.000 verkauften Exemplaren (Gold 2009) machen diesen preisgekrönten Singer-Songwriter zu einem der erfolgreichsten Interpreten seines Genres. Mit der Single „Kostbare Momente“ gelang dem gebürtigen Mannheimer, den die BamS einmal gar zum „Quotenkönig der Kanzel“ kürte, eine Top Ten Platzierung in der Sparte Deutschrock (Media Control) und sein Song „Aufstehn, aufeinander zu gehn“ konnte sich auf Platz 1 der Viva Charts platzieren. Längst haben einige seiner Lieder in zum Teil millionenfacher Auflage den Weg ins allgemeine Liedgut der Kirchengemeinden gefunden.


Am Freitag, 9. Juni 2017, stellt Clemens Bittlinger sein Programm „Unerhört“ in der
St. Michaeliskirche in Pansdorf vor.
Konzertbeginn 20.00 Uhr
Einlass ab 19.00 Uhr
Die Karten sind erhältlich im Kirchenbüro Pansdorf, Tel 04504-1392.
Sie kosten im Vorverkauf 12 € und an der Abendkasse 15 €.


"Ich bin, weil du bist" - Das neue Hungertuch

 

In diesem Jahr gibt es wieder ein neues MISEREOR Hungertuch.

Seit Begin der Fastenzeit hängt das neue großformatige Werk im Gemeindezentrum der Kirchengemeinde in Pansdorf. Chidi Kwubiri, ein in Deutschland lebender nigerianischer Künstler, hat zwei Bilder in der Maltechnik des Drip painting geschaffen; das bedeutet so viel wie getropfte Malerei.

"Ich bin, weil du bist" lautet ein Sprichwort aus dem südlichen Afrika und ist Titel des 21. MISEREOR-Hungertuchs. Das neue Hungertuch lädt ein zum Gespräch darüber, wie Menschen einander näher kommen und miteinander die Zukunft unseres Planeten gestalten können.

 

Am Sonntag, dem 28. Mai, um 10.00 Uhr,

 

wird Pastor Anas Hamami in der St. Michaeliskirche in Pansdorf die Betrachtung des Kunstwerks in den Mittelpunkt des Gottesdienstes stellen und sich mit dem vielschichtigen Kunstwerk von Chidi Kwubiri auseinandersetzen



Unser neuer Kirchengemeinderat

In Pansdorf erfolgte die Einführung ebenfalls am 22. Januar.  (v.l.n.r.): Pastor Anas Hamami, Alexandra Dumke, Marlies Hicken, Heinz-Klaus Drews, Karin Lociks, Michael Jahnke, Christiane Schumacher, Dr. Peter Wendt, Pastor Thomas Merfert (Gast), Philipp-Emanuel Wisch. (Es fehlt Christian Laack)


Bau des Kirchgartens gestartet

Noch ist es einfach eine grüne Wiese mit Pusteblumen. Doch Pastor Anas Hamami und Heinz-Klaus Drews, der unter anderem seit 1985 im Kirchengemeinderat aktiv ist, haben schon ganz genau vor Augen, wie das Grundstück hinter der Kirche und dem Gemeindehaus in Pansdorf in einigen Monaten aussehen wird: Der wilden Grünfläche soll ein "Garten der Begegnung" weichen. Ein sozialer Treffpunkt für alle Gemeindeglieder solle es werden, der zugleich öffentlich ist, betont Pastor Hamami. "Das Grundstück wird zum Teil gepflastert, aber es wird auch eine Spielwiese für Kinder geben."

Bislang konnte die Kirchengemeinde Pansdorf nur innerhalb des Gemeindesaals Veranstaltungen durchführen oder musste die schräge Auffahrt und den Parkplatz an der Sarkwitzer Straße nutzen. "Um Veranstaltungen unter freiem Himmel auch im kleineren Rahmen durchführen zu können, hat die Kirchengemeinde das angrenzende rund 1500 Quadratmeter große Grundstück gekauft", erklärt Heinz-Klaus Drews, der sich auch im Finaz- und Bauausschuss engagiert und schon seit langem damit liebäugelt, das brachliegende Grundstück neben der Kirche für Open-Air-Veranstaltungen mitzunutzen. "Seit 25 Jahren spielen wir schon mit dem Gedanken, das Grundstück zu erwerben." Nun kann es endlich losgehen: Am Donnerstag fuhr der erste Bagger auf die Wiese, die Bauarbeiten haben begonnen. Mit der Planung des Gartens wurde die Landschaftsarchitektin Ute Schlie aus Timmendorfer Strand betraut.

Der Hang wird abgefangen durch Sitzstufen aus Naturstein mit Holzauflage. Er soll so gestaltet werden, dass sich verschiedene Nutzungsmöglichkeiten ergeben. Neben dem zentralen Sitzplatz für Feste, Gottesdienste, Konfirmandenarbeit und vieles mehr solle es einen beleuchteten Rundweg geben, zu dem sowohl ein direkter Weg vom Gemeindesaal als auch ein barrierefreier Weg gehören. Der kirchliche Bezug soll durch ein Kreuz aus Holz sowie biblische Pflanzen deutlich werden. Zudem soll es eine höhere Ebene zum Spielen, eine Fläche zum Tischtennisspielen sowie eine Grill-Stelle und ein Backhaus geben.

Weil der gesamte Garten barrierefrei konzipiert ist und die Kirchengemeinde ihn zudem als sozialen Treffpunkt plant und einen Beitrag zur identitätsstiftenden Ortsentwicklung nachweisen konnte, wird das rund 180 000 Euro teure Bauprojekt von der AktivRegion Lübecker Bucht mit 71 000 Euro gefördert. Den Rest trägt die Kirchengemeinde. "Wir haben lange darauf gespart", sagt Drews, der betont, dass das Projekt allen zugute komme. "Pansdorf ist ein Straßendorf ohne Ortsmittelpunkt. Durch den Kirchgarten wird ein multifunktionaler, barrierefreier und öffentlicher Begegnungsraum geschaffen, der eine Bereicherung unserer Dorfstruktur darstellt." Auch wenn die St. Michaeliskirche erst 50 Jahre alt sei, sei sie längst mit der Identität des Ortes untrennbar verknüpft und der Garten dazu geeignet, der "Mittelpunkt" des Dorfes zu werden.

Autorin und Bilder Melina Ulbrich Kirchenkreis Ostholstein