Kirchengemeinde St. Michaelis

Hallo und herzlich Willkommen auf der Internetseite der Kirchengemeinde Pansdorf. Wir wollen versuchen, Ihnen auf diesem Wege einen kleinen Überblick über unser Gemeindeleben und unsere Angebote zu geben.


Jahreslosung 2020

"Ich glaube; hilf meinem Unglauben!"

Markus 9, 34 


Liebe Besucher,

aufgrund der aktuellen Situation hat der Kirchengemeinderat beschlossen, sich den allgemeinen Empfehlungen zum Umgang mit dem Coronavirus anzuschließen.

 

Dies bedeutet, dass bis auf Weiteres keine Gottesdienste und Morgenandachten stattfinden. Die Kirche bleibt den Einzelnen aber zu den Öffnungszeiten des Gemeindehauses für Stille und Gebet zugänglich.

 

Ebenso ausgesetzt sind alle anderen Gemeindeaktivitäten, wie Chöre, Konfirmandenunterricht, Jungschar, Bastelkreis, Gemeindenachmittag, Spielenachmittag.

 

Aktuelle Informationen finden Sie  hier in unserem Blog.

 

 

 

Für seelsorgerische Zuwendung stehen wir Ihnen selbstverständlich weiterhin zur Verfügung.

Wenden Sie sich an Pastor Hamami oder an die Ihnen bekannten Mitglieder im Kirchengemeinderat. 

 

Telefon 04504 - 1392

Auch außerhalb der Bürozeiten bin ich über diese Nummer erreichbar.

 

 

„Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht,

sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ 2. Tim 1,7 

 

 

Herzlichst Ihr

Pastor Anas Hamami

im Namen des Kirchengemeinderates


Gedanken zum Sonntag

Zu jedem Sonntag können Sie hier einen kurzen Andachtstext von unseren Pastorinnen und Pastoren der Region lesen

Bild: Gemeindebrief
Bild: Gemeindebrief

Unser Leben ist Geschenk und Aufgabe.

 So lautet die Predigtüberschrift aus einem Vorbereitungsbuch für diesen Sonntag. In der Ausführung entdecke ich einige Zeilen, die für mich wie für diese Zeit geschrieben sind, obwohl die Autorin Silke Schmidt, als sie es geschrieben hat, noch gar nichts von Corona und der weltweiten Krise wusste.

„In Zeiten größter Notsei dreierlei besonders schlimm, haben mir Menschen erzählt: Zum einen die Einsamkeit. Zum anderen die Angst, um das eigene Leben und das der Nächsten. Und zum Dritten das Gefühl: Ich kann nichts tun!“, also Ohnmacht.

Einsam sind in diesen Tagen besonders diejenigen, die sich aus Altersgründen oder aufgrund chronischer Krankheiten besonders schützen müssen und allein zu Haus sind. Einsam kann man aber auch sein, wenn andere meine Sorgen nicht verstehen. Auch diese sind in uns ganz unter-schiedlich. Wie lange wird diese Krise noch dauern? Welche Folgen wird sie haben? Und wenn die Krankheitsfälle und auch die Zahl der Toten steigen, wächst die Angst. Wie nah wird den Meinen und mir das Virus kommen, die unsichtbare Gefahr, die mich manchen Menschen schon nicht mehr ins Gesicht schauen lässt, die mich scheu macht? Und was kann ich schon tun? Ich bin keine Medizinerin, ich baue keine Beatmungsgeräte oder Mundschutzmasken. Dies alles sind Fragen und Gedanken, die von Sorgen, Not und Leid, von Passionszeit, erzählen.

Als Christen sehen wir aber weiter. Wir wissen schon in dieser Zeit um Ostern. Jesus hat auf seinem letzten Weg nach Jerusalem um die kommende Schwere seiner Zeit gewusst und ließ sich nicht einschüchtern. Er hielt an seiner schlichten Wahrheit fest: Gott liebt diese Welt und uns Menschen.

Überlegen wir mit diesem Blick, was geht. Ich kann mich in der Einsamkeit erinnern, dass ich durch die Taufe zu einer großen Gemeinschaft gehöre und untrennbar mit Gott verbunden bin  - alle Zeit. Lassen Sie sich auch durch unser Glockengeläut daran erinnern.

In meiner Angst muss ich nicht sprachlos bleiben, sondern kann die Hände falten und beten. Ich muss meine Sorgen nicht runterschlucken und als Geschwür im Magen oder Druck aufs Herz im Inneren sammeln. Ich habe eine Adresse für meine Sorgen: Gott hört mir zu.

Ich kann etwas tun, jemandem einen Brief schreiben, jemanden anrufen, einen Gruß vor eine Haustür legen und zeigen: Du bist nicht allein und ihr seid nicht allein. Nur Mut!

Wir werden Ostern, Auferstehung und auch ein Ende dieser Krisenzeit feiern, wenn auch anders und obwohl wir auch noch nicht wissen, wann und wie. Kleine Gesten können aber jetzt schon auf dem Weg dahin große Wirkung haben. Die Zahl an Hilfsangeboten und all die kreativen Ideen, die Menschen jetzt für andere entwickeln sind ermutigend und ein Geschenk.

Unser Leben bleibt Geschenk und Aufgabe auch in dieser Zeit.

Nutzen wir unsere Kraftquelle und unsere Möglichkeiten.

Amen.

Anke Dittmann, Pastorin in Ratekau

 

Download
Hier können Sie den ganzen Sonntagsgruß runterladen
Sonntagsgruß zum 29 März 2020.pdf
Adobe Acrobat Dokument 608.4 KB
Kirche in Niendorf
Kirche in Niendorf

 Zweiter Gottesdienst aus Ostholstein Live im Internet

Gottesdienst aus Niendorf im Live-Stream

 Niendorf an der Ostsee. Zum zweiten Mal überträgt der Kirchenkreis Ostholstein am kommenden Sonntag per Live-Stream ab 11 Uhr einen Gottesdienst aus einer seiner Kirchengemeinden. Diesmal werden Pastor Johannes Höpfner und Vikar Jan Störtebecker – den Umständen entsprechend ohne ihre Kirchengemeinde – in der Petri-Kirche in Niendorf den Passionssonntag (Judica) begehen. Musikalisch begleitet werden sie von Lena Sonntag am Flügel und von Christian Höhn an der Trompete. Der Gottesdienst ist über einen Link auf der Internetseite des Kirchenkreises (www.kirchenkreis-ostholstein.de) sowie über die Internetseite der Kirchengemeinde (www.kirche-niendorf-ostsee.de) erreichbar. Dort werden auch die Liedtexte zum Download hinterlegt sein.
„Wir wollen vor allem auch die Menschen erreichen, die sich aufgrund der starken Beschränkung sozialer Kontakte einsam fühlen. Unsere Hoffnung ist, dass wir diese Menschen durch die Gottesdienst-Gemeinschaft im Internet stärken können“, so der Eutiner Propst Peter Barz.
Weitere Gottesdienste sollen übertragen werden und zwar aus Neukirchen (bei Oldenburg) an Palmsonntag (5. April), am Karfreitag (10. April) aus Stockelsdorf sowie aus Neustadt am Ostersonntag (12. April), jeweils um 11 Uhr. Auch für den Sonntag nach Ostern ist eine Übertragung geplant, allerdings steht der Ort dafür noch nicht endgültig fest.

Die Gottesdienste werden durch sehr wenige Beteiligte gestaltet, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden.

 

Bild: Gemeindebrief
Bild: Gemeindebrief

Pastor Frank Gottschalk predigt im #LiveLine-Gottesdienst

 

„Mediziner:innen, Pfleger:innen, Angestellte aus Küche und Verwaltung, Reinigungskräfte – wir sind im Krankenhaus auch im Alltag eine gute Gemeinschaft. Hier geht es um die Menschen“, sagt Pastor Frank Gottschalk. „Jetzt in der Krise, in der wir uns auf unseren Positionen auf viele Patienten vorbereiten, entdecken wir, dass da noch mehr ist. Noch mehr Wir. Und davon möchte ich im #LiveLine-Gottesdienst erzählen.“

Während Corona-Krise: Gottesdienst auf YouTube.

Es ist der dritte digitale Gottesdienst aus Lübeck. Die Idee eines YouTube-Gottesdienstes haben Pröpstin Petra Kallies und Pastor Heiko von Kiedrowski am Freitag, 13. März 2020 entwickelt, als immer mehr Sicherheitsmaßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Corona-Virus getroffen wurden.

Hier geht es zum Live-Stream.

Besuchen sie gern auch die Homepage unseres evangelischen Kindergartens "Kleine Raupe"