Ermutigender Song vom Pönitzer See - Musikvideo mit Kantorin Lena Sonntag aus Niendorf

Lena Sonntag
Lena Sonntag

Kantorin Lena Sonntag aus der Kirchengemeinde Niendorf (Kirchenkreis Ostholstein) hat das Monatslied "Du glättest die Wogen" aus dem vergangenen April neu als Video aufgenommen - und hat damit viele Fans gewonnen.

„Super“, „Wunderschön“, „Sehr tröstlich, danke!“, so haben Nutzer das viereinhalb minütige Video kommentiert, das seit vergangenem Montag (23. März) vom Lokalsender Pönitz TV über dessen Kanälen bei Facebook, Youtube und Instagram zu sehen ist. Allein bei Facebook hatten es bis Freitagvormittag weit über 7000 Menschen angeklickt.
Es ist ein Musikvideo, aufgenommen am Pönitzer See. „Du glättest die Wogen“ heißt der emotionale Song, der bereits im vergangenen April als „Monatslied“ der Nordkirche in der Version der Komponistin und Sängerin Miriam Buthmann viel Zuspruch fand, aber jetzt, ein knappes Jahr später, noch viel mehr in die Zeit passt: „Du bist mein Lotse, mein Leuchtturm in der Nacht. Dein Licht weist mir den Weg in schweren Zeiten“, heißt es da. Und genau so etwas scheinen die Menschen jetzt zu brauchen.
Eigentlich, so erzählt Lena Sonntag, sei das Video „ein bisschen aus der Langeweile heraus“ entstanden. Die Chorleiterin hatte wegen des Coronavirus weder Chorproben noch Gottesdienste vorzubereiten und wollte sich mal ein bisschen an der Tontechnik probieren. Weil sie da noch am Anfang steht, fragte sie bei Dirk Tostmann von Pönitz TV nach, ob er ihr nicht ein bisschen helfen könne. Die beiden waren sich schon ab und zu begegnet. „Dann haben wir das Lied aufgenommen und eigentlich nur eine Ton-Aufnahme gemacht“, erzählt Sonntag. Aber der Mann vom Fernsehen fand das Ergebnis so gut, dass er gerne einen Beitrag für Pönitz TV draus machen wollte. „Daraufhin haben wir uns spontan am vergangenen Sonntag am See getroffen“, sagt die Musikerin.
Sie ist es eigentlich nicht gewöhnt, den Leuten etwas vorzutragen. Schließlich will sie ja als Chorleiterin und Kantorin die Menschen eher zum Mitmachen bewegen. Aber Lena Sonntag freut sich auch über den Erfolg: „Was ich daran schön fand, war die Rückmeldung, dass es die Menschen berührt hat, dass sie Hoffnung geschöpft haben.“
Song anhören