Michaeliskirche Pansdorf
Zur Kirchengemeinde Pansdorf gehören außer dem Kirchspiel Pansdorf die Ortschaften Techau, Luschendorf, Rohlsdorf und Hobbersdorf. Viele Jahrhunderte lang waren sie Teil des Kirchspiels Ratekau. Seit dem l. Mai 1970 bilden sie eine eigene Kirchengemeinde mit ca. 3700 Gemeindegliedern.
Die Kirche, an der alten nach Sarkwitz führenden Dorfstraße auf einer Anhöhe gelegen, wurde in den Jahren 1963 und 1964 unter der Leitung von dem Architekten Jucho, Neuruppersdorf, errichtet. Am 7.Juni 1964 wurde sie als Michael-Kapelle eingeweiht. Der niedrige Kirchturm, der anfangs mit zwei, seit Weihnachten 1973 mit drei Glocken ausgerüstet ist, ist seitwärts gestellt und durch den Eingang mit dem proportional ebenso niedrig und flach gehaltenen Kirchenschiff verbunden.
Maria Pirwitz, Hamburg, entwarf den raumbeherrschenden Kruzifixus über dem Altar. Die Darstellung des Gotteslammes wurde von Karl Fey, Thalmühlen, geschaffen. Auch das Fenster mit der Darstellung des Kampfes St. Michaels mit dem Drachen ist eine Arbeit von Karl Fey. Von Claus Wallner, Hamburg, stammen die beiden südlichen Buntglasfenster mit den Darstellungen der Pfingstgeschichte und des Jesuswortes: „Von nun an wirst du Menschen fangen“. Claus Wallner hat auch das Fenster an der Nordseite mit dem Motiv „Die Hochzeit zu Kana“ entworfen. Fertiggestellt wurde es 1979 von Frau Wallner nach dem Tod des Künstlers.
1972/73 wurde der Kirche ein Erweiterungsbau angefügt, der außer mehreren kleineren Räumen einen Gemeindesaal für 120 Personen enthält. Im Jahr 1998 erfolgte der Ausbau des Dachgeschosses zu einem Jugendraum. Der Gemeindesaal ist so angelegt, dass er auch als Erweiterung des Kirchenschiffes dienen kann. Das Pastorat wurde in den Jahren 1969 und 1970 errichtet und ist in seinem Baustil dem Kirchengebäude angeglichen..
An weiteren Baulichkeiten verfügt die Kirchengemeinde über ein Haus, das ihr von der Pfarrwitwe Paula Heß zur Verfügung gestellt wurde und bis zum Bau des Gemeindehauses zahlreichen Gemeindegruppen als Begegnungsstätte diente. Nach Um- und Anbau im Jahre 1976 entstand dort der Kindergarten, der zur Zeit von ca. 120 Kindern besucht wird.